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Funktionen

Sieben Bereiche in der Reihenfolge, in der die Anwendung nützlich wird: erst das Archiv einlesen, überblicken und ordnen, dann absichern und danach das Feine.

Einlesen

Header lesen, Struktur ableiten

FITS und XISF
Beide Formate werden gelesen, ohne die Datei anzufassen. Nur der Header zählt, das Bild bleibt liegen.
Inkrementeller Scan
Der erste Lauf liest das Archiv, jeder weitere nur die Änderungen.
Objektkatalog
Knapp 14 000 Objekte lösen Zielnamen auf. Eine Kegelsuche findet auch das Objekt hinter bloßen Koordinaten und rangiert dabei nach Ausdehnung, nicht nur nach Abstand.
Gruppierung
Aus Einzeldateien entstehen Projekte, Beobachtungsnächte und Sessions. Nacht heißt dabei die Nacht, nicht der Kalendertag.
Speicherort statt Herkunft
Wo eine Datei heute liegt, bleibt getrennt von der Frage, aus welchem Import sie einmal kam. Beides ist sichtbar, keines überschreibt das andere.
Importverlauf
Jeder Lauf bleibt nachvollziehbar. Ein Import lässt sich rein aus dem Katalog entfernen, ohne eine Datei anzurühren.
Ignorierpfade
Ordner, die nie eingelesen werden sollen, werden einmal benannt statt jedes Mal übersprungen.
FITSORA — Dateibrowser
Dateibrowser mit Speicherorten, Importquellen und den Kennzahlen des Katalogs

Überblick

Was über die Jahre zusammengekommen ist

Das Archiv in sechs Zahlen
Projekte, Nächte, Frames, Lights, Integration und belegter Platz, gezählt und nicht geschätzt.
Projekte statt Ordner
Je Ziel der Zeitraum, die Nächte, die Integration je Filter, das Setup, der Standort und die Speicherorte.
Beobachtungsrhythmus
Ein Jahresraster zeigt, in welchen Nächten gearbeitet wurde und wie viel dabei herauskam, einfärbbar nach Aktivität, Standort oder Ausrüstung.
Jahresrückblick
Genutzte Nächte, Projekte, Integration und Durchschnitt je Nacht für ein ganzes Jahr.
Offene Punkte
Was noch Aufmerksamkeit braucht: nicht zugeordnete Sessions, unbewertete Aufnahmen, Projekte mit nur einer Kopie.
Volltextsuche
Ziele, Pfade, Projekte und Sessions über eine Tastenkombination.
FITSORA — Übersicht
Übersicht mit Kennzahlen des Archivs, dem Beobachtungsrhythmus des Jahres und den offenen Punkten

Ordnen

Eine Struktur, die in fünf Jahren noch trägt

Nächte statt Kalendertage
Eine Beobachtungsnacht endet nicht um Mitternacht. Aufnahmeblöcke stehen mit ihrer Ortszeit auf einem Zeitstrahl.
Zuordnung sichtbar
Grün heißt: Ziel, Setup und Standort stehen. Rot heißt: hier fehlt etwas, und deshalb kann nichts darauf rechnen.
Vorschau vor Ausführung
Jede Umlagerung wird zuerst vollständig gezeigt. Erst danach bewegt sich etwas.
Hashprüfung
Nach dem Verschieben wird geprüft, dass die Datei am Ziel dieselbe ist wie am Start.
Manifest je Lauf
Jede Aktion wird protokolliert, auch die gescheiterten. Aus dem Manifest führt der Weg zurück.
Getrennter Kalibrierpool
Darks und Bias liegen außerhalb der Projekte. Sie gehören zu einer Kamera, nicht zu einem Ziel.
Verarbeitungsartefakte
Zwischenstände der Bildbearbeitung werden als regenerierbar erkannt und benannt, statt als Aufnahmedaten mitgeschleppt zu werden.
FITSORA — Sessions
Sessionsansicht mit den Beobachtungsnächten im Jahresraster und dem Aufnahmezeitstrahl einer Nacht

Datensicherheit

Was nur einmal liegt, sollte man wissen

Verifizierte Kopien
Ein Projekt gilt erst als gesichert, wenn dieselbe SHA-256-Prüfsumme auf zwei verschiedenen Datenträgern liegt. Ein zweiter Pfad ist noch keine Kopie.
Datenträger im Blick
Je Datenträger: angeschlossen oder nicht, wie viele Aufnahmen darauf katalogisiert sind, wie viel Platz noch frei ist, wann er zuletzt gescannt wurde.
Handlungsbedarf
Die Projekte, die nur an einer Stelle liegen, stehen als Liste da, mit ihrer Datenmenge daneben.
Geprüfte Sicherungen
Eine Sicherung der Datenbank gilt erst als Sicherung, wenn ihr Inhalt gegen das Original geprüft wurde.
Leerer Neustart
Der Katalog lässt sich leeren, als Entscheidung mit vorheriger Sicherung und nicht als Unfall.
Selbstprüfung
Die installierte Anwendung prüft sich selbst von innen und legt einen Bericht ab: Datenverzeichnis, Übersetzung, Katalog, Zeitzonen, Migrationen.
FITSORA — Datensicherheit
Datensicherheit mit Datenträgern, Projekten und der Zahl verifizierter Kopien

Kalibrierung

Passt geprüft, nicht gehofft

Zuordnung nach Konfiguration
Kamera, Belichtung, Auslesemodus, Gain, Offset und Solltemperatur müssen zusammenpassen. Das wird geprüft, nicht angenommen.
Lücken werden benannt
Wo keine passende Darkserie existiert, steht eine Null statt einer stillen Leerstelle.
Nach Kamera geführt
Der Kalibrierpool ist nach Kameras und Aufnahmekonfigurationen geordnet, nicht nach Projekten.
Einkaufsliste
Was aufgenommen werden müsste, um die Lücken zu schließen, steht als Liste da, mit der Zeit, die es kostet.
Ausrüstung mit Aliasen
Dieselbe Kamera schreibt je nach Software drei verschiedene Namen. Aliase führen sie wieder zusammen, damit die Zuordnung nicht daran scheitert.
FITSORA — Kalibrierung
Kalibrierung: je Aufnahmekonfiguration eine Zeile, mit der Zahl vorhandener Darks und Flats

Auswerten

Die Zugabe: bewerten und aussortieren

Nachtmodell
Dämmerung, Mondphase, Mondabstand und Höhe über dem Horizont gehen in ein Modell des Himmelshintergrundes ein, das gegen bekannte Referenzwerte geprüft ist.
Urteil je Filterlinie
Bewertet wird nicht die Datei, sondern die Linie. Ein Dualbandframe bekommt zwei Urteile: eines für Ha, eines für O III.
Gemessene Bandhelligkeit
Die Helligkeit wird aus den Aufnahmen selbst gemessen, nicht aus einem hinterlegten Standortwert geschätzt.
Standortabhängige Schwellen
Was unter Bortle 4 noch trägt, ist im Vorstadtgarten längst verloren. Die Schwellen folgen dem Standort statt einer festen Zahl.
Qualitätsmessung
Halbwertsbreite, Sternzahl und Hintergrund werden gemessen, denn im Header steht dazu nichts Verlässliches.
Handurteil
Das Modell entscheidet nicht allein. Eine Aufnahme lässt sich von Hand übersteuern, und die Übersteuerung bleibt sichtbar.
Drei Töpfe
Behalten, verwerfen und, am wichtigsten, unentschieden. Was knapp am Fenster liegt, wird nicht weggeworfen.
Export über harte Links
Die Auswahl fürs Stacking entsteht als Verweis, nicht als Kopie, und je Filterlinie getrennt. 40 GB Auswahl kosten keine 40 GB.
FITSORA — Quarantäne
Quarantäne mit einem Arbeitsset je Filterlinie und den drei Bewertungstöpfen

Planen

Die Rückschau ist die halbe Planung

Belichtungsplaner
Sichtbarkeit, Mondabstand und nutzbares Fenster je Filterlinie für die kommenden Nächte, vollständig offline gerechnet.
Ziele aus dem Archiv
Der Planer kennt die Projekte, die schon da sind. Ein Ziel weiterzuführen ist zwei Klicks entfernt, kein neuer Eintrag.
Ziel und Bildfeld
Das Bildfeld der eigenen Optik über dem Ziel, mit den Katalogobjekten darin und abschaltbaren Ringen.
Aufnahmeziele
Was für ein Projekt noch fehlt, lässt sich als Ziel hinterlegen, je Filter, mit Fortschritt gegen das Erreichte.
Stackingplan
Welche Aufnahmen in den nächsten Stack gehören, wird als Plan festgehalten statt jedes Mal neu zusammengesucht.
Standorte
Beobachtungsplätze mit Koordinaten, Zeitzone und Himmelsqualität. Der Header sagt, wo aufgenommen wurde, aber nie, wie dunkel es dort ist.
FITSORA — NSTN Planer
NSTN-Planer mit Planungskontext, Monatskalendern und den Aufnahmefenstern je Filterlinie

Und was fehlt?

Genauso wichtig wie die Liste oben: was FITSORA nicht tut, wo die einzige Netzverbindung sitzt und was in dieser Vorabversion bekannt kaputt ist.