Grenzen
Diese Seite steht vor dem Download, nicht dahinter. Wer nach der Installation feststellt, dass etwas fehlt, hätte es vorher wissen sollen.
Stand 0.9.0rc2
Bekannte Fehler
Nicht die vollständige Liste, denn die kennt niemand. Aber das, was bekannt ist, steht hier.
Wird nicht kommen
Himmelshelligkeit aus dem Standort ableiten
Der ursprüngliche Plan war, aus einem hinterlegten SQM-Wert je Standort auf die Helligkeit der Nacht zu schließen. Das hat sich in der Messung als nicht tragfähig erwiesen und wird nicht weiterverfolgt.
Stattdessen misst FITSORA die Bandhelligkeit aus den Aufnahmen selbst und rechnet den Mond hinzu. Das ist der bessere Weg, aber er setzt voraus, dass Aufnahmen da sind. Für ein leeres Archiv gibt es keine Vorhersage.
Zwei Ausnahmen
Zwei Stellen gehen doch ins Netz
Die Zusage lautet: kein Konto, kein Server, keine Telemetrie. Sie lautet nicht: das Programm öffnet nie eine Verbindung.
Die Standortauswahl zeigt eine Karte. Die Kacheln kommen von OpenStreetMap, die Ortssuche läuft über Nominatim.
Ziel und Bildfeld zeichnet dein Bildfeld über ein Himmelsbild. Das kommt als Ausschnitt vom hips2fits-Dienst des CDS Straßburg und wird lokal zwischengespeichert.
Beide Male sehen fremde Dienste deine IP-Adresse und das, wonach gefragt wurde: ein Ortsname oder eine Himmelskoordinate. Beide Male ist die Verbindung Beiwerk, keine Voraussetzung: ohne Netz bleibt das Bildfeld mit derselben Geometrie über einem leeren Hintergrund stehen, und Koordinaten lassen sich von Hand eintragen statt auf der Karte zu suchen.
Alles andere rechnet vollständig lokal: Einlesen, Ordnen, Bewerten, Quarantäne, Export, Kalibrierung und der Belichtungsplaner.
Es steht hier, weil eine Zusage nur so viel wert ist wie ihre Ausnahmen.
Abgrenzung
Was FITSORA nicht ist
Kein Stacker
FITSORA stapelt nicht und rechnet keine Bilder. Es bereitet die Auswahl vor und übergibt sie an das Werkzeug, das du ohnehin benutzt.
Keine Bildbearbeitung
Kein Strecken, kein Entrauschen, keine Sternentfernung. Nichts, was PixInsight, Siril oder APP besser können.
Keine Aufnahmesteuerung
FITSORA fährt keine Montierung und löst keine Kamera aus. Es setzt hinter N.I.N.A., APT oder Ekos an, nicht an deren Stelle.
Keine Cloud, keine Zusammenarbeit
Kein Konto, keine geteilten Projekte, kein Abgleich zwischen zwei Rechnern. Ein Archiv, ein Rechner, eine Datenbank.
Nur Windows
Der Quellcode läuft auf Windows, macOS und Linux. Ausgeliefert wird trotzdem nur ein Windows-Paket: das Werkzeug, das die Anwendung zu einem Paket bündelt, kann nicht für fremde Systeme bauen. Jede Plattform muss auf sich selbst gebaut werden.
Solange es keinen Mac und keine Linux-Maschine im regelmäßigen Test gibt, wäre ein Paket dafür eine Behauptung und keine Auslieferung.
Pakete für macOS und Linux sind deshalb für das Release 1.0 vorgesehen. FITSORA ist ein Hobbyprojekt neben dem Beruf, und in der Testphase drei Systeme parallel zu pflegen und zu prüfen wäre mehr Aufwand, als hier zu leisten ist. Erst wenn der Funktionsumfang steht, ist der Test auf drei Plattformen sinnvoll zu schaffen.
Unsigniert
Der Installer trägt keine Codesignatur. Windows warnt deshalb beim Start, und das wird sich nur ändern, wenn dieses Projekt ein Zertifikat bekommt. Das kostet mehrere hundert Euro im Jahr und ist bei einem kostenlosen Privatprojekt nicht selbstverständlich.
Die Prüfsumme auf der Downloadseite ist bis dahin der Beleg, den es gibt.
Kein Support, aber ein Postfach
FITSORA ist neben einem Beruf entstanden und wird nebenher weiterentwickelt. Es gibt keine Reaktionszeit, keine Gewährleistung und kein Versprechen, dass ein gemeldeter Fehler behoben wird. Rückmeldungen sind trotzdem willkommen, besonders solche mit dem Bericht der Selbstprüfung im Anhang.