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Grenzen

Diese Seite steht vor dem Download, nicht dahinter. Wer nach der Installation feststellt, dass etwas fehlt, hätte es vorher wissen sollen.

Stand 0.9.58

Was in dieser Vorabversion offen ist

Kein gemeldeter Fehler ist derzeit offen. Das heißt nicht, dass keiner da ist. Es heißt, dass ihn noch niemand gefunden hat.

Im Umbau

Einzelne Ansichten sind ausgedünnt

Den Sessions fehlt ihre siebenspaltige Übersicht, und auf der Startseite der Anwendung fehlen die Blöcke „Weitermachen, wo du aufgehört hast" und „Stärkster Monat". Die Tabelle der Aufnahmekonfigurationen ist als Reiter „Aufnahme" in die Projektansicht zurückgekehrt.

Das ist kein Datenverlust: die Zahlen dahinter werden weiter berechnet und sind weiter geprüft, sie stehen gerade nur nirgends. Sie kommen zurück, wenn klar ist, wohin sie gehören: in die Projektidentität, nach „Speicher & Kopien“ oder in einen eigenen technischen Inspektor. Zurück in eine Sammelansicht, aus der sie kamen, kommen sie nicht.

Zurückgestellt

Keine Messung an den Bildpixeln

Planer und Bewertung sind Modellschätzungen aus Standort, Mond, Ziel und beschriebenen Filtern. FITSORA misst nichts an den Pixeln: weder Hintergrund noch Rauschen oder Clipping, keine absolute Himmelshelligkeit, keinen Fokus (HFR oder FWHM), keine Nachführung und kein Wetter.

Ob es solche Messungen einmal gibt, ist nicht entschieden. Bis dahin steht hier nichts davon als Funktion, und eine Zahl, die aus dem Modell kommt, heißt in der Anwendung auch Modellschätzung.

Zwei Ausnahmen

Zwei Stellen gehen doch ins Netz

Die Zusage lautet: kein Konto, kein Server, keine Telemetrie. Sie lautet nicht: das Programm öffnet nie eine Verbindung.

Die Standortauswahl zeigt eine Karte. Die Kacheln kommen von OpenStreetMap, die Ortssuche läuft über Nominatim.

Ziel und Bildfeld zeichnet dein Bildfeld über ein Himmelsbild. Das kommt als Ausschnitt vom hips2fits-Dienst des CDS Straßburg und wird lokal zwischengespeichert.

Beide Male sehen fremde Dienste deine IP-Adresse und das, wonach gefragt wurde: ein Ortsname oder eine Himmelskoordinate. Beide Male ist die Verbindung Beiwerk, keine Voraussetzung: ohne Netz bleibt das Bildfeld mit derselben Geometrie über einem leeren Hintergrund stehen, und Koordinaten lassen sich von Hand eintragen statt auf der Karte zu suchen.

Alles andere arbeitet ohne Verbindung zu Diensten im Internet: Einlesen, Ordnen, Bewerten, Quarantäne, Export, Kalibrierung, der Belichtungsplaner und der Backup-Manager. Der schreibt nur dorthin, wo du es einstellst, auch auf Netzwerkfreigaben in deinem eigenen Netz.

Es steht hier, weil eine Zusage nur so viel wert ist wie ihre Ausnahmen.

Backup-Manager

Was der Backup-Manager nicht leistet

Ein Sicherungswerkzeug soll vor allem ehrlich sagen, was es weiß. Deshalb diese Liste, bevor du ihm Daten anvertraust.

Keine Verschlüsselung

Bewusst nicht geplant: Sie würde die Wiederherstellung von einem Schlüssel abhängig machen, den man selbst wieder sichern müsste. Gesicherte Dateien liegen unverschlüsselt im Ziel, und die Katalogkopie enthält auch gespeicherte Einstellungen und Verbindungsdaten der Anwendung. Schütze das Ziel selbst, etwa mit Zugriffsrechten oder einem verschlüsselten Laufwerk.

Keine Cloud, keine Anbieter-Schnittstellen

Ziele sind Ordner auf lokalen oder im Netzwerk eingebundenen Laufwerken. FITSORA spricht mit keinem Speicherdienst und keiner Cloud.

Kein Standortschutz

Eine Kopie auf demselben Datenträger schützt nicht vor dessen Ausfall. Auch „anderer Datenträger“ heißt nur: ein anderes Laufwerk im Betriebssystem. Zwei Partitionen derselben Platte, ein RAID, ein NAS oder ein Ort außer Haus sind damit nicht belegt.

Keine Garantie für die Wiederherstellung

Prüfsummen, Integritätsprüfungen und Wiederherstellungstests belegen, was FITSORA gelesen und verglichen hat. Sie garantieren nicht, dass sich später jede Datei holen lässt: Das Ziel kann danach ausfallen, und ein Test deckt nur seine Stichprobe ab. Dass sich ein Stand zurückholen lässt, weißt du erst, wenn du es getan hast.

Schutz gilt in deinem Profil

Geschützte Stände, Papierkorb und Sperren gelten für FITSORA in deinem Profil. Sie verhindern keine Änderungen von außen, keinen Schaden durch Erpressungssoftware und keinen Verlust des Profils. Die Sperren koordinieren nur Prozesse desselben Profils: Lass bei einer Bereinigung keine anderen Profile, Rechner oder Programme am selben Ziel arbeiten.

Abdeckung ist keine Prüfung

Die Abdeckung vergleicht gespeicherte Nachweise mit Dateigröße und Zeitstempel. Eine Veränderung, die beides erhält, bemerkt sie nicht. Das tut nur „Integrität prüfen“, das jede gesicherte Datei neu liest.

Nur, was im Katalog steht

Gesichert wird, was FITSORA katalogisiert hat: Rohaufnahmen mit ihren Kalibrierbildern und Begleitdateien, optional der Katalog und katalogisierte Verarbeitungsergebnisse. Unbekannte Dateien außerhalb des Katalogs nimmt der Manager nicht mit. Native Fenstereinstellungen gehören nicht zur Katalogkopie.

Hintergrundaufgabe mit Bedingungen

Läuft ein Auftrag auch bei geschlossenem FITSORA, braucht Windows dafür dein angemeldetes Benutzerkonto und einen eingeschalteten, wachen Rechner. Es gibt keinen Dienst und keine Ausführung nach dem Abmelden. Automatische Auslöser beim Anschließen eines Laufwerks, unbeaufsichtigtes Aufräumen und ein automatisches Neuverknüpfen nach einer Wiederherstellung gibt es nicht. Der Deinstaller entfernt die Aufgabe nicht.

Noch nicht überall abgenommen

Der Backup-Manager ist mit erfundenen Dateien, isolierten Profilen und automatischen Tests geprüft. Der Betrieb mit echten USB-Laufwerken und NAS-Freigaben, die Installation und das Update auf verschiedenen Windows-Rechnern und die Bedienung mit Hilfsmitteln stehen noch aus. Rechne damit, dass dir etwas auffällt, das uns nicht aufgefallen ist.

Fünf Unterschiede, die leicht verwechselt werden

„Rohdaten kopieren“ ist kein Sicherungsstand
Die Aufgabe im Assistenten schreibt gewöhnliche Dateikopien in einen Ordner. Sie erzeugt keinen verwalteten, versionierten Stand des Backup-Managers, keinen Zeitplan und keine Abdeckung. Die Kopien verwaltest du selbst.
Eine Datenbankkopie sichert keine Bilder
Sie schützt den Katalog und deine Entscheidungen darin, nicht das Bildarchiv. Die Rohbilder sichert erst ein Backup-Auftrag oder eine Dateikopie.
Abdeckung ist keine neue Prüfung
Ein Kopiennachweis vergleicht gespeicherte Nachweise mit aktuellen Dateigrößen und Zeitstempeln. Er liest keine Datei neu. Alle gesicherten Dateien erneut zu lesen und zu vergleichen, ist eine eigene Aktion: „Integrität prüfen“.
Dasselbe Laufwerk schützt nicht vor seinem Ausfall
Eine Kopie auf dem Datenträger der Originale zeigt der Manager blau und zählt sie nicht als Schutz gegen dessen Ausfall. Grün heißt nur: ein anderer Datenträger im Betriebssystem. Zwei Partitionen derselben Platte, ein RAID oder ein NAS sind damit nicht als unabhängig bewiesen, ein Ort außer Haus ebenso wenig.
Unvollständig heißt unvollständig
Fehlen Dateien, weil Originale nicht lesbar waren, heißt der Stand „Unvollständig“. Er lässt sich wiederherstellen und prüfen, hat aber kein Prüfdatum und zählt nie als vollständiges Backup.

Abgrenzung

Was FITSORA nicht ist

Kein Stacker

FITSORA stapelt nicht und rechnet keine Bilder. Es bereitet die Auswahl vor und übergibt sie an das Werkzeug, das du ohnehin benutzt.

Keine Bildbearbeitung

Kein Strecken, kein Entrauschen, keine Sternentfernung. Nichts, was PixInsight, Siril oder APP besser können.

Keine Aufnahmesteuerung

FITSORA fährt keine Montierung und löst keine Kamera aus. Es setzt hinter N.I.N.A., APT oder Ekos an, nicht an deren Stelle.

Keine Cloud, keine Zusammenarbeit

Kein Konto, keine geteilten Projekte, kein Abgleich zwischen zwei Rechnern. Ein Archiv, ein Rechner, eine Datenbank.

Nur Windows, vorerst

Das aktuelle Paket ist für Windows 10 ab Version 1809 (Build 17763) und Windows 11 auf 64-Bit-Rechnern mit Intel- oder AMD-Prozessor. Windows auf ARM und 32-Bit-Windows gehören nicht zur Abnahme.

macOS: Diesen Stand mit dem Backup-Manager gibt es vorerst nicht für den Mac. Er wartet auf Tester und eine Abnahme auf dem Mac, denn jedes Paket muss auf dem eigenen System gebaut und geprüft werden. Auf dem Server liegt weiter die ältere Version 0.9.31 für Apple Silicon, getrennt gekennzeichnet auf der Downloadseite: ohne Backup-Manager und ohne Zusage für spätere Funktionen.

Linux: steht nicht mehr auf der Release-Liste. FITSORA ist ein Hobbyprojekt neben dem Beruf, und solange es keine Linux-Maschine im regelmäßigen Test gibt, wäre ein Paket dafür eine Behauptung und keine Auslieferung. Wege im Quellcode für andere Systeme sind Entwicklungsarbeit, keine abgenommenen Downloads.

Unsigniert

Der Windows-Installer trägt keine Codesignatur und damit keine geprüfte Herausgeberidentität. Windows (SmartScreen) kann deshalb beim Start warnen, und das wird sich nur ändern, wenn dieses Projekt ein Zertifikat bekommt. Das kostet laufend Geld und ist bei einem kostenlosen Privatprojekt nicht selbstverständlich. Wie du die Meldung bestätigst, steht auf der Downloadseite, ohne dass du Schutzfunktionen abschalten musst.

Die Prüfsumme auf der Downloadseite ist bis dahin der Beleg, den es gibt.

Kein Support, aber ein Postfach

FITSORA ist neben einem Beruf entstanden und wird nebenher weiterentwickelt. Es gibt keine Reaktionszeit, keine Gewährleistung und kein Versprechen, dass ein gemeldeter Fehler behoben wird. Rückmeldungen sind trotzdem willkommen, besonders solche mit dem Bericht der Selbstprüfung im Anhang.